Das Vermächtnis meines Vaters - Meine Weihnachtsgeschichte

Für mich war es wichtig, diesen Blogartikel öffentlich geschrieben zu haben, es floß aus meinem Herzen und ich verarbeitete und erkannte schneller und konnte dadurch wieder schneller weitergehen... und natürlich darf mein Erlebtes inspirieren, das Leben und den Tod vielleicht auf neue Weise zu betrachten/zu fühlen...  Dieser Artikel soll allerdings erstmal nicht geteilt werden, ich schicke ihn an Menschen und die ihn "zufällig" lesen, die sollten darauf stossen.


Was bleibt nach dem Tod des Menschen, des Körpers?

 *** Die SEELE - sie ist lebendiger denn je ***

*** Die LIEBE, die nicht an Bedingungen geknüpft ist - die SEELENLIEBE - ein ZUSTAND ***

 

*** Es ist möglich, diesen ZUSTAND dieser LIEBE im Körper zu leben, nicht erst nach dem Tod ***

*** Das ist wirkliches LEBEN - lebendig in großer Freude den Himmel auf der Erde lebend***

 

Eine Info: Ich spreche bewusst von Vaterseele/ Seele Paps, weil die Seele dann weiß,

dass ich sie in ihrem jetztigen Zustand anspreche und nicht in der Vergangenheit als Vater.

Friedenstaube, Zeichen von meinem Vater am Himmel am 13.12.2016

 

Die Seele meines Vaters, meines Papis, meines Paps, hat am Sonntag, dem dritten Advent, dem Gaudetefest, den 11.12.2016 um 12.38 Uhr die Reise angetreten aus seinem Körper hinaus - hinein in neue Ebenen. Sein Körper ist gestorben, er ist nicht mehr das Haus der Seele - aber seine Seele ist nicht gestorben, sie ist lebendiger denn je. Sie tanzt und ist leicht. Die Seele, die im Lachen und im Herzlich Sein als Mensch mit Menschen sehr herüberkam, war wie jede Seele oft überlagert von menschlichen Empfindungen, Erwartungen, Vorstellungen, Erfahrungen, Blockaden und Mustern. Viele von ihnen lösten sich bei seinem großen Übergang durch Erkennen.  Als die Seele den Übergang machte, war seine Lebenspartnerin bei ihm.

 

Zu exakt dem Zeitpunkt setzte ich mich grade in die Trambahn für 40 Minuten Fahrt und wiederholte die Worte, die mich gerade immer begleiten: "I love you my heart" und "I serve the love and the love serves me".  Zwischendrin wurde ich so müde wie ein Stein. Ich wußte zu dem Zeitpunkt aber noch nichts davon.

 

Dann traf ich Berit und wir wollten die historischen Räume in der Villa Stuck in München besuchen. Vorher haben wir im Cafe zu Mittag gegessen. Wir fühlten uns beide so frei und glücklich wie schon lange nicht mehr, ich wagte zu Berit zu sagen, dass ich noch nie so glücklich war wie an diesem Nachmittag. Dann gingen wir durch die Ausstellung: Ein Gesamtkunstwerk vom Malerfürsten des Symbolismus Franz von Stuck mit Zauberweltenwesen (Pane, Faune, Zentauern, antike Göttinnen etc.), wild ekstatisch und gefühlvoll Tanzende.

Fotos: Villa Stuck, München

Ich konnte richtig in diese Welten einsteigen und war selbst innerlich am Tanzen. 

 

Dann hielt ich mich einige Zeit staunend vor dem "Wächter des Paradieses" mit seinem Feuerschwert auf.

Foto: Villa Stuck, München

Danach gingen wir über einen mit Blumenranken verzierten Raum in Franz von Stuck's Atelier. Für mich auch eine starke Symbolik, meine Vaterseele machte diesen "Weg zum Wächter des Paradieses" kurz vorher und ich stand kurz danach vor diesem Bild und ging danach ins Atelier. Zur Bedeutung dieser Symbolik später zu lesen bei * Botschaften meines Vaters.

 

Meine Vaterseele hat mich in diesen Stunden nach seinem Tod an soviel Leben und Glück und Tanzen und ekstatischer Freude  teilhaben lassen an seinem Übergang durchs Licht - das war unbeschreiblich. Das und alles was im folgenden geschrieben steht, ist meine Initiation in eine neue Heidi.

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Abends erfuhr ich erst von meiner Cousine davon (ich rief danach auch meinen Bruder an und übermittelte die Nachricht, was mithilfe aller meiner geistigen licht- und liebevollen Unterstützer gut möglich war) und konnte erst weinen als ich aussprach "Durch mein Opfer konnte er sein Leben genießen."

 

Mein Bruder und ich durften per Rechtsanwalt keinen Kontakt haben seit 2 Jahren, wir haben ihn vor 3 Jahren zuletzt gesehen und vor 8 Jahren fing es an mit der Einschränkung des Sehens und Telefonierens, Briefe kamen nicht mehr an, die Lebenspartnerin legte einfach auf, wenn ich anrief. Der Schmerz, die Liebe mit ihm nicht leben zu können, saß sehr tief. Wenn ich mich darüber aufregte und Wut hatte, dann kam er jedesmal ins Krankenhaus. Ich hatte auch viel zu viel Angst vor der Lebenspartnerin, um einfach hinzufahren. Irgendwann habe ich dann innerlich gesagt, er hat sich für seine Lebenspartnerin entschieden und ist glücklich mit ihr, wie er mir immer wieder beteuerte und da ist es an mir, zurückzustecken .

 

Mein Vater konnte das die letzten 2 Jahre nicht einhalten mit dem keinen Kontakt haben, so dass er mich alle 2-3 Wochen für ein paar Minuten angerufen hat, wenn er alleine war oder von der Dialyse aus. In diesen Minuten haben wir soviel SEELENLIEBE geteilt, was wir nie erreicht hätten, wenn wir uns hätten ständig sehen können. Gesprächsthemen über Vergangenheit; was hat der und der erreicht und vieles mehr hätten die Essenz verwässert. Und so blieb es in der Essenz, wir waren froh, wenn es dem anderen gut ging und haben uns unsere gegenseitige Zuneigung ausgesprochen. Bei allen Telefonaten sind wir schon in die Seelenliebe eingestiegen. Wir haben den Fokus darauf gehalten. Dafür reichten die paar Minuten.

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Fast die ganze Nacht auf Montag, den 12.12. durch betete ich "I love you my heart" und schloss ihn und seine Lebenspartnerin mit ein. Da war viel Angst vor dem Unbekannten, welchen Weg meine Vaterseele machen würde, ich bettete diese Angst in die "I love you's" ein. Es tut so gut, sich selbst "I love you" zu sagen.


Den nächsten Tag, Montag den 12.12.2016, war ich ganz viel mit dem Fahrrad unterwegs, wie getrieben. Ich bin wirklich wie schon in der Nacht mit der Seele meines Vaters mitgegangen und hielt mich in Zwischenwelten auf, die sich anfühlten wie Moore, in denen man steckenbleibt und wo nur Nebel ist. Zusätzlich war da viel Angst vor seiner Lebenspartnerin. Mein Nervensystem war nur am Zittern.  Zwischendrin konnte ich mich immer wieder rausziehen mit "I love you my heart". Im Nymphenburger Park war die im Park recht bekannte Eule in ihrem Astloch und ich bat sie: "Flieg bitte zu meinem Vater und gib ihm Weisheit für seinen Weg."

 

Später entschloss ich mich, zu Li zu fahren und bekam eine Fussbehandlung, wobei sie besonders viel die Reflexzonenstellen auffüllte, wo Geist und Materie zusammenkommen oberhalb des großen Zehennagels. Danach beruhigte sich mein Nervensystem.


Am nächsten Morgen, Dienstag den 13.12.2016 hatte ich eine Telefonsitzung mit Elis, die mein Leben unterstützend seit 2,5 Jahren begleitet.

 

Sie hatte Botschaften von meinem Vater:"Du brauchst keine Angst mehr haben, du darfst loslassen - die Liebe ist jetzt unendlich zwischen uns, ich leide nicht mehr. Jetzt während ich das alles sage, gehe ich auch wieder auf eine höhere Ebene der Liebe. Ich fühle mich so leicht wie noch nie, jetzt verstehe ich erst, in welchen Welten du dich immer aufgehalten hast, auch wenn du deine Kunstwerke gemacht hast. Ich hab dich nie verstanden, jetzt verstehe ich dich. Ich konnte mich nicht anders verhalten in den letzten Jahren, ich war gezwungen, mich so zu verhalten. Ich war abhängig und du hast mir verziehen. Aber jetzt werde ich immer bei dir sein, wenn du mich rufst, denk nur an mich und wir sind im Herzen verbunden. Ich werde alles in Bewegung setzen, um dir zu helfen. Dein Erfolg mit der Kunst (*) und deiner Arbeit wird jetzt kommen, ich werde dazu beitragen. In Frieden und Liebe."

 

Erleuchterungssturz-Tränenbäche brachen aus mir heraus.

 

Und so ist es, kaum sage ich seinen Namen, durchströmt mich solch starke Liebe, die immer mehr wird und sich in zahlreichen Facetten zeigt, in der z.B. auch meine Fragen beantwortet werden. Und wenn bestimmte unterstützende Gedanken in meinem Kopf sind, erkenne ich, wenn sie von ihm kommen.

 

Elis sagte mir, ich sei durch den Trauerprozess in einem Nachmittag durchgegangen, wozu andere monatelang oder Jahre brauchen. Ich war auch 8 Jahre darauf vorbereitet gewesen und er war den Leidensweg physisch und psychisch mitgegangen.

 

Elis und ich lösten auch noch ein Thema mit seiner Lebenspartnerin auf, was mir die extreme Angst vor ihr gemacht hatte. Danach war die Angst sofort weg. Als ich heute am Dienstag, 13.12. aufwachte und mich mit meiner Vaterseele verband, wußte ich, ich muss seine Lebenspartnerin kontaktieren und es würde mit meines Vater's Liebe für sie gehen und durch die Auflösung meiner Angst. Ich schrieb ihr eine Karte "Mein Mitgefühl zum Tod von Dietrich. Ich biete dir an, dass wir gemeinsam machen, was jetzt zu tun ist, wenn du das auch möchtest." Diese Karte segnete ich mit den Worten "Mögest du ..., diesen Brief mit deinem Herzen öffnen, mit deinem Herzen lesen und dann aus dem Herzen mit dem freien Willen entscheiden". Ich bat meine Vaterseele auch, seine Liebe für sie reinzugeben und warf sie in den Postkasten.

 

Ich fuhr dann nach Starnberg und genau als ich am Bahnhof ankam mit diesem Panorama, rief sie mich an.

Beim Telefonat habe ich alles hinter mir gelassen, was bis zu dem Zeitpunkt war und wir konnten uns unterhalten wie zu der Zeit, als wir uns noch gut verstanden hatten. Es befreite mich sehr das Gespräch. Ich lief dann noch weiter am See und es sind die folgenden wunderbaren Stimmungen entstanden mit Zeichen von der Ebene, wo mein Vater jetzt ist:

Titel der Bilder beim Draufklicken zu sehen


Mittwoch, den 14.12.2016 arbeitete ich wieder. Wenn mich jemand ansprach, dann weinte ich über den Verlust des Menschen mit den Kollegen.


Am nächsten Tag, Donnerstag den 15.12.2016 konzentrierte ich mich, wenn mich jemand ansprach, auf die Seelenliebe zu meiner Vaterseele und es war schon viel leichter und getragener und ich konnte von der Herzensliebe reden, die jetzt immer noch da ist. Ich glaube, dass mir mein Vater jetzt Sicherheit in ganz Vielem gibt, z.B. dass ich mich traute, auf seine Lebenspartnerin zuzugehen.

 

Ich darf diese Seelenliebe mit meinem Vater erleben und darüber bin ich unendlich glücklich nach all der Leidenszeit. Und wie wenige Seelen wie mein Vater dürfen so eine Seelenliebe wie von mir gleich bei ihrem Tod erleben - die meisten Hinterbliebenen müssen erst durch alle Stufen der Trauer gehen, die ich in den 8 Jahren durchlaufen habe. Dadurch war ich frei, meinen Vater bei seinem großen Übergang zu unterstützen, dass er die Möglichkeit hatte, zu erkennen, was in seinem Leben so alles gelaufen ist - was er auch tat - damit konnte es sich verwandeln und er konnte in höhere Ebenen der Liebe vordringen, wo sich die Seele jetzt immer weiter ausdehnt und entfaltet gemeinsam mit meiner Seele in meinem Körper hier auf der Erde und wir schieben uns gegenseitig weiter.

 

Heute hatte ich auch ein Telefonat mit seiner Lebenspartnerin, wo sie ihren ganzen Schmerz auf mich projezierte. Ich durfte üben, die Angriffe bei ihr zu lassen, bei mir zu bleiben, über die Fakten zu sprechen und ihr Segen zu schicken. Trotz allem bin ich dankbar für die Geschenke seiner Lebenspartnerin, die sie mir mit ihrem Verhalten gegeben hat, auch wenn das extrem schmerzhaft für mich all die Jahre war. Ihr Verhalten hatte auch ihre eigenen schmerzhaften Gründe, die sie selbst erfahren hat irgendwann mal. Für mich waren es Geschenke, weil ich meinen Vater frühzeitig loslassen konnte, sonst wäre ich sicher in ein immens riesiges Loch nach seinem Tod gefallen.


Heute am Freitag, den 16.12.2016 hat es mich nach wenig Stunden Schlaf die letzten Tage voll mit einer vereiterten Stirnhöhle zerbröselt. Da half viel Schlafen, einsinken in die Seelenliebe mit Vaterseele und zum Verarbeiten diesen Blogartikel zu schreiben.


Am Samstag, den 17.12.2016 ist da sehr viel Klarheit über die nächsten Schritte der Umsetzung meiner Kunstprojekte und eine neue Kooperation mit Jacqueline wird geboren, die sich 2017 umsetzen wird. Mein Vater war immer der Umsetzer, er hat für mich ein Meilenstein-Kunstwerk für 2.500 Euro an eine Sparkasse verkauft. Dann kann's ja jetzt weitergehen :-). 

 

Am Abend weint sich die Ebene aus, die sich erniedrigt, draufgetrampelt, fallen gelassen, nicht gesehen fühlte all die Jahre.  Das durfte raus aus der Ebene .

 

Worüber ich sehr erstaunt bin:

***Auf dem Anrufbeantworter von seiner Lebenspartnerin hörte ich die Tage mehrmals meinen Vater und freute mich statt traurig zu sein.

*** Der Körper erscheint oft vor meinem inneren Auge, jung, so 30 bis 35 Jahre und schön und ein Lächeln im Gesicht. Heute abend am 17.12. zeigte er mir, wie befreit sie nach dem Krieg getanzt haben zu amerikanischer Musik/Glenn Miller und so sehe ich ihn jetzt befreit tanzend.


Sonntag, 4. Advent 2016, 18.12.2016: Ein flammendes weißes Wolkenherz am Himmel, als ich mit Cousine Hannelore über die Familie spreche - für mich ein Symbol der Unterstützung für viel Familienheilung insgesamt jetzt.

 

Heute extreme körperliche Dinge, als ich an der Einladung zur Trauerfeier sitze .... Herzklopfen im Solarplexus ... Schwitzen ... Frieren .... lasse es sich ausagieren - es ist ein Geschenk, was ich annehme und was mich wieder um ein Vielfaches weiterbringen wird und gehe weiter und atme tief ein und aus in den Bauch und es beruhigt sich gemeinsam mit einem alkoholfreien Bierchen - oh so lecker - und mit dem "I am love - love I am". Das in den Solarplexus gesprochen ist wie Balsam, wie ein Sonne die plötzlich in dem Bereich aufleuchtet.

 

Die Computertechnik spinnt, ich lass sie spinnen und komme später wieder drauf zurück und dann geht es wieder. Was stark am Arbeiten war die Tage, dass ein Teil in mir das und das sofort erledigt haben will, auch wenn es dafür gar nicht der Zeitpunkt ist und es schwierig ist, das loszulassen. Wenn ich es hab gehen lassen, beruhigt es sich und ist plötzlich gar nicht mehr so eilig. Der Drängler und Antreiber in mir darf sich entspannen. Ebenso der "ich krieg nicht, was ich grade will oder er hat Angst davor es nicht zu bekommen", der dann mit dem Fuss aufstampft mit dem - ich will aber - Er beruhigt sich relativ schnell, wenn ich ihn frage, brauchst du es grade im Moment? Dann wird ihm meistens klar - nein.


Montag, 19.12.2016: Ich bin durch soviele Schichten gemeinsam mit der Vaterseele durchgegangen in dieser einen Woche, dass der Körper meines Vaters und die Zeit, die er hier als Mensch war, sehr weit weg sind, es fühlt sich wie viele Zeitalter weit weg an.

 

Die andere Ebene ist so zart und fein und so immens liebevoll. Es finden richtige Gespräche mit ihm statt, die über das Herz laufen. Wenn ich meiner Vaterseele etwas erzähle, spüre ich die Resonanz im Herzen, wenn ich etwas frage, spüre ich die Resonanz im Herzen. Es ist so ein Glücksgefühl, das ich hier gerne mit euch teile und worin ich einsinke, geborgen in und umhüllt von Liebe, es ist ein solches Balsam für meine Seele.

 

Es ist immens viel Entspannung heute da, als ich den Entwurf der Einladung für die Trauerfeier bei der Post abgegeben hatte. Mein Wunsch ist unerschütterlich in mir zu ruhen, dass egal, wie jemand sich mir gegenüber verhält, ich einfach im Segen und im Segnen bleibe.


Dienstag, 20.12.2016: Ein Webevent mit Matt Kahn und Julie Dietmar, es geht um das Herzchakra. Ich sitze nachts um 2.15 Uhr am Telefon und hebe meine Hand, dass ich eine Frage habe. Sie wählen eine für sie unbekannte Nummer 25. Derjenige soll einfach Hallo sagen - wahrscheinlich machen das Dutzende, aber ich höre mein Hallo plötzlich in der Übertragung und weiß somit, dass ich gemeint bin. Ich weiß nicht, wieviele teilnehmen, aber es sind hunderte auf der ganzen Welt, die jetzt mithören auf englisch. Nachdem ich kurz erzählt habe, was die letzte Woche war und noch sagte, mein Vater führt mich und gibt mir Sicherheit, fragt mich Matt, ob ich jetzt bereit bin, dass der göttlich männliche Teil in mir ins volle Potential kommt und ich antworte mit JA.

 

Der Shift passiert dann, ich beginne ihn aber erst

  • nach nochmaligen starken Ängsten (vor der Lebenspartnerin meines Vaters),
  • Kämpfen (das ist doch ganz gut, wenn mir jemand sagt, wo es langgeht, dann kann ich mich weiterhin verstecken) und
  • Verwirrung (ich dachte, ich müsste die Liebe zu meiner Vaterseele dann auch aufgeben, wenn ich Führung und Sicherheit in mir finde)

heute mittag zu spüren, als mir bewußt wird, dass ich weiterhin meine Liebe zur Vaterseele leben kann und auch Unterstützung und Inspiration/Umsetzungsideen von dieser bekomme, aber mich entscheide, dass ich selbst ab sofort der Beschützer und Führer meines Herzens bin. Das geht gleichzeitig und da ist ein große Freude in mir und eine Welle von Liebe strömt in mein Herz. Es fühlt sich allerdings anders als vorher an.

 

Nicht mehr das Kind, das den Vater um Schutz und Führung bittet und die Liebe hin und herfließt zwischen Kind und Vater, sondern die von Liebe durchdrungene Frau, die den Beschützer und die führende Hand in sich trägt und die mit der Vaterseele auf Augenhöhe die Liebe hin und her fließen läßt. Ein ganz anderes erwachsenes Gefühl - DANKE -

 

Die Stirnhöhle ist schlagartig besser als ich später mit Marie telefoniere und sie mich erinnert, verdränge die Angst nicht, sondern lade sie ein zu dir und lass sie quatschen, nimm sie in den Arm, sie muss sich ausagieren, sieh sie als Angst, aber verlier dich nicht darin. Das tat ich dann und schlagartig war wie gesagt die Stirnhöhle viel besser und auch die Angst weg und ich kann das göttlich männliche jetzt in mir fühlen und leben und ausdehnen lassen. Was für eine Erleichterung, nicht mehr abhängig von anderen, die mich führen und mir Sicherheit geben!


Mittwoch, 21.12.2016: Heute ist Wintersonnenwende - eine wunderbare Wende in die Alchemie der Vereinigung von Männlichem und Weiblichem in mir. Mein innerer Mann gibt mir jetzt schon solche Sicherheit, fühle mich wie ein Fels in der Brandung, der umspült wird von der Liebe der inneren Frau. Da kommt mir mein Foto von einer Statue Michelangelos in den Sinn, was ich schon in den 90-ger Jahren an der Münchner Glyptothek aufnehmen durfte. "Fels in der Brandung, die Ruhe im Sturm der Zeit" umspült von weiblichem zarten Sonnenlicht:

Zur weiteren Info: Ich hatte da auch noch ein Wiegenlied für mein eigenes Herz und für alle Hörer auf deutsch gesungen "Schlaf Kindlein schlaf, dein Vater hüt die Schaf, dein Mutter la la la la la, la la la la la la la, schlaf Kindlein schlaf."

 

Wenn alle Menschen Wiegenlieder für ihr eigenes Herz singen würden, dann wäre da viel Frieden in den Herzen ...... probier es aus!

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Feedback zu meinem Gespräch mit Matt und Julie: 

"Sweet Angel Heidi and Mother for all German Hearts.......... Blessings Hans-Jo"

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Ich hatte an Julie auf Facebook geschrieben: "Thanks so much Julie for taking my call yesterday during the Angel Academy call ... I feel so different compared to yesterday before the call, very powerful loving masculine is invited to grow inside and singing the lullaby to my heart feels soothing and slowing me down so much. Thank you and Matt so very much!" Sie antwortet: "So delighted to hear this Heidi. That time with you was so beautiful, Thank you for the gift of you. Wishing you many more lullabies!"

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"Dearest Heidi, I am Christina and I too was on the call. I want to Thank you for the lullaby that you sang. The same was sung to me by my German Mother every night of my childhood. Hearing you sing it brought me to tears and flooded me with fond memories. ... In fact, Heidi is my middle name. My deepest condolences on the loss of your father. Thank you Matt and Julie for bringing us these deep moments of healing. Vielen Herzlichen Dank to all!! Blessings Be!" Christina Décalé-Colbri auf Facebook

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"Liebe Heidi, das ist durchweg berührend und inspirierend, was und wie Du Dich mitteilst. Danke für Deine Offenheit. Deine homepage ist mit ihren Bildern und Fotos wunderschön. In der Nacht mit Deiner direkten Verbindung mit Matt habe ich Dich am Telefon so menschlich, warm und lebendig empfunden. Und fühlte mich irgendwie sehr intensiv mit dem Geschehen verbunden. Als Du dann den lullaby gesungen hast, hat es so richtig ... Dämme gebrochen ... Danke. Vertraue Dir weiterhin und lass das göttliche Licht in Dir hier wachsen, heraus aus der Höhle, diese Welt erhellend. Verbringe eine wunderbare Weihe-Nacht und Winter-Sonnewende. Bis demnächst mal wieder, alles Liebe, Karl."


Donnerstag, 22.12.2016: Heute vermisse ich, dass ich mit meinem Vater nie wieder telefonieren kann. Das war ja das einzige, was wir die letzten 24 Monate machen konnten. Nie wieder seine Stimme hören, nie wieder Austausch von Worten mit der Stimme. Ich fühle es durch, es tut weh ....

 

bis ich mich wieder erinnere, was ich jetzt habe ... was für ein Geschenk ... es ist immer ein Erinnern und wieder zu der neuen Ebene, die jetzt ist, zurückzukehren ...sie schätzen zu lernen.

 

.... die neue Ebene, die jetzt ist, ist nur noch LIEBE und ich erzähle ihm von meinem Herzen aus alles und spüre durch die Regung in meinem Herzen die Resonanz ... das ist die neue Unterhaltung ... wie in einer neuen Sprache reden .... und dann ist es wieder gut und still und friedvoll in mir... Die Seele meines Vaters ist noch da, die Seele ist lebendig, die Seele ist liebenswert ... es tut weh, wenn die Menschen die Seelen vergessen und NUR VON DEM, WAS WAR, REDEN ... die Seele muss nicht vergessen werden ... sie freut sich, wenn sie angesprochen wird und wenn du sie fühlen lässt, dass du sie liebst und dass du glaubst, dass sie noch da ist ...

 

dann ist da ein Tanz zwischen dir und der anderen Seele ... dann ist da Leben und kein Tod ... dann musst du nicht über die Vergangenheit reden, sondern du begegnest ihr im Moment ... im Herzen ... in der Essenz ... in der Liebe ... und dann könnt ihr zusammen fliegen ... zusammen tanzen ... zusammen euch freuen .... euch austauschen.

 

Als ich heute erfahre, dass der Termin für die Urnen-Trauerfeier noch nicht steht, bin ich erleichtert, kann entspannen. Ich möchte noch stärker in meinem inneren Mann ruhen, wenn sie stattfindet. Es fallen in dem Moment richtig Brocken von meinen Schultern - meine Erleichterung ist sowas von spürbar.


Freitag, den 23.12.2016: Mein Weihnachtsfest (mein Bruder war oft nicht dabei) mit den Eltern war immer sehr schön. Wir haben gesungen, Spiele gemacht und sind viel spazieren gegangen. Der Baum wurde Heiligabend geschmückt. Das vermißte ich vorhin. Es ist lange her mit meinem Vater - 2008 zuletzt - mit beiden Eltern 2003 zuletzt (2004 ist meine Mutter gestorben). 

 

Weswegen trauern wir um einen Menschen?

*** Weil wir den Körper vermissen

*** Weil wir den Menschen mit seiner Art vermissen,

*** Weil wir das Löcher Stopfen von uns fehlenden Eigenschaften, die der andere in einer Partnerschaft oder Freundschaft geben konnte, nicht mehr haben.

*** Weil wir an die Vergangenheit denken - ALLES IST VERGANGEN, WAS NICHT JETZT IM MOMENT IST.

 

Ich durfte mich auf neue Formen des Weihnachten die letzten Jahre einlassen, mit Freunden zu feiern und vor allem mit Christus zu sein, auf ihn einzulassen, mit ihm den Abend zu verbringen und z.B. zu malen mit seiner Unterstützung in der Heiligen Nacht letztes Jahr. Das war ein besonderes Erlebnis, denn ich wurde gemalt, mein Pinsel geführt. Ansonsten hatte ich schon jedesmal Einsamkeitsgefühle, die mal mehr, mal weniger da waren, und hatte dann immer den Impuls, sie zu fühlen und gleichzeitig darüber hinauszuwachsen, mich mit der Christuskraft zu verbinden und den Christus in mir zu fühlen.

 

Ich freue mich auf Weihnachten mit der Liebe zu meiner Vaterseele, die hin und her fließt und immer größer wird ohne Bindung ... einfach so ... ohne Bedingungen ....  fließend aus der heiligen Seelenliebe, aus dem Geist der Weihnacht, aus dem Geist der Heiligen Nacht, aus dem Heiligen Geist der Christuskraft.

 

Frohe Weihnachten allerseits! Eure Heidi


Samstag, den 24.12.2016 Heiliger Abend: Morgens stieg in mir auf: I am the Christ the Christ I am. Und das gilt für jeden Menschen. Jeder Mensch trägt die Christuskraft in sich und kann sie zum Strahlen bringen. Die Worte tragen mich durch den Tag, es ist sehr kraftvoll und läßt mich aber auch straucheln hin und wieder, wenn ich nicht achtsam bin (z.B. Stolpern oder auf der falschen Seite Rad fahren). Ich bekomme den Tag über schöne Nachrichten und schreibe kraftvolle: Es geht um die Aktivierung der Christuskraft ist mein hauptsächlicher Tenor an diesem Heiligabend tagsüber.

 

Abends bin ich bei Berit. Sie erzählt über Familienbeziehungen, die grade viel zum Beleuchten sind und nicht so einfach sind...  Ich erlebe den ganzen Abend über immer wieder Stiche von Trauer des Verlustes - kein Weihnachten mehr zusammen - die intensiv kommen, schwer sind, heftig weh tun und wieder gehen. "I miss you, Papi und dann schwingt mein Herz wieder zu dir hin, meine Papiseele, und resoniert mit unserer gemeinsamen Seelenliebe. So geht es hin und her wie eine Schaukel.

 

Ich erzähle Berit, dass die Woche der Schritt passiert ist, dass mein liebender innerer Mann aktiviert wurde - ich in den Hüter, Beschützer, Nestbauer für mich eintrete, der mich erdet. Dieser innere liebende Mann baut beschützend ein Nest für das liebende innere Weibliche und hütet, hält, erdet und schützt sie darin. Der liebende innere Mann gibt dem Gespür, dem Bewusstsein und der Kreativität und Umsetzung der inneren Frau Sicherheit, dass sie es leben kann. Das fühle ich sehr deutlich, dass das in mir wächst. Vorher hatte ich ständig den Hüter im Außen gesucht, früher bei meinem Vater, dann bei spirituellen Gruppen und bei anderen Menschen. Das hört jetzt endlich auf.

 

"Du liebender Hüter von meinem großen Herz - der Erdung schaffende von meinem großen Herz - der in mir mein Nest bauende für meine liebende innere Weiblichkeit - du mein liebender innerer Mann - ich EHRE dich."

 

Als ich Gottesdienste ansehe, wird mir klar, wie wichtig es doch ist, den Frieden in sich zu finden, sich nicht nur den Frieden in der Welt zu wünschen und dafür zu beten und bei sich nichts zu verändern - "The art of peace in the hearts of everyone creates heaven on earth."

 

Als ich nach Hause komme, verbinde ich mich mit der Christuskraft und meiner Papiseele, wobei da aber relativ wenig fließt, weil der "Kanal" überlagert ist von Riten und Bindungen, die die Sicht im Kanal blockieren. (Das hat mir am 25. Birgit erklärt) Ich sehe dann noch Eragon an, wo es um die Drachenkraft und Drachenreiter geht. Später lade ich meine Vaterseele ein, mit mir zu fliegen auf meinem goldenen Drachen GraceMichael, der seit Sommer 2015 bei mir ist, aber auch immer wieder verschwunden ist. Waoh was für ein Flug gemeinsam und Seele Paps war hingerissen, sowas zu erleben, das hatte die Seele noch nicht erlebt, da war der Kanal plötzlich wieder frei, sie zu fühlen und zu erleben. Wir werden jetzt öfters gemeinsam fliegen und das ist kein Witz oder ausgedacht, diese Flüge und der Drache existieren wirklich auf einer anderen Bewusstseinsebene. Bei den Filmen Avatar und Eragon waren sie auch real auf einer bestimmten Ebene und was für Freiheitsgefühle kamen da rüber beim Zuschauen, die jeder erleben kann, der sich mit liebevollen, kraftvollen, beschützenden Drachen verbindet und vielleicht seinen persönlichen Drachen wiederfindet.


1. Weihnachtstag, den 25.12.2016: Heute ist der Kanal wieder voll da, es braucht aber auch ein Ausrichten auf diese Ebene, es ist wie ein Lernen einer neuen Sprache - trainieren. Bisher war es so, dass ich die Liebe zu meiner Papiseele gespürt habe, wenn ich die Augen zu hatte und seinen Namen gerufen habe. Heute war die Verbindung mit offenen Augen da. Das ist ein gigantischer Schritt, weil sich die Klarheit, Bewußtheit und Liebe verdoppelt während des Tages mit offenen Augen. Ich kriege soviele reale Geschenke zu Hause und im Nymphenburger Park, meinem Zauberpark: Mein kleiner Gingko kriegt einen ersten Trieb - waoh im Dezember * mein weißer Holzhirsch fällt von meinem Tannenbaum herunter - der weiße Hirsch war in Avalon ein Zeichen für die Vereinigung des Männlichen und Weiblichen - ich stecke ihn in die Erde zu den anderen beiden als Symbolik für die Alchemie in mir zwischen Männlichem und Weiblichen. * Ich finde einen Stein in Herzform und in dem Moment kommt die Sonne raus. * 2 Delphine sind am Himmel geformt von Wolken * Oh mein Papa - das Lied wird vor einem Restaurant gespielt und ich freue mich, ich fühle es wie eine Lobeshymne an meinen Papa * Blätter formen eine Friedenstaube * Ich sehe die Bäume viel intensiver an, Strukturen und Formen wirken ganz anders als vorher, ich fühle das Leben in den Bäumen * Die Sonne formt einen Sonnendrachen zwischen den Wolken. Es läuft wie ein Film ab in real und zack zack von der Geschwindigkeit her.

Dann treffe ich Birgit. Sie ist sehr verbunden mit Indianern, mit der hawaianischen Kultur und den Mayas. Sie nimmt meine Vaterseele wie eine Umhüllung von reiner Liebe um mich herum wahr mit goldenen Fäden. Der Kanal von mir zu ihm ist frei und licht und rein. Sie bestätigt mein Gefühl, dass die Seele leicht von dieser Liebesebene zu mir kommen und dann wieder zurückgehen kann auf die Liebesebene und nicht in Zwischenebenen hängen bleibt. Was sie von den Indianern kennt ist, nach einer Zeit etwas auszumachen mit der Seele, wann ich gemeinsam mit ihr gehe und wann wieder jeder für sich ist, um eigene Schritte zu gehen. Ich habe Zeichen ausgemacht mit meiner Vaterseele, die ich vielleicht später verwenden werde, jetzt ist es erstmal so: Wenn ich an die Vaterseele denke, dann ist sie da, wenn ich nicht an sie denke, ist sie woanders. Sie kann mich natürlich auch jederzeit über mein Herz oder über Gedanken kontaktieren. Das fühlt sich richtig gut an.

 

Heute - das war ein Durchbruch in eine neue Ebene der Sicherheit, des tieferen Wahrnehmens, der Klarheit, der "Wunder".


2. Weihnachtstag, 26.12.2016: Heute funktioniert das schon mit den Zeichen (s. gestern), um mit meiner Vaterseele gemeinsam umsetzen/erleben und auch wieder jeder für sich. Es fühlt sich weiter erwachsen an - erwachsen aus der Angst, es alleine nicht zu schaffen, einen Hüter zu brauchen - erwachsen in den göttlichen inneren Hüter hinein. Es ist soviel Freiheit, ich kann Kontakt aufnehmen, muss es aber nicht.

 

Ein großes Ausatmen passiert in mir. Wenn ich mich entscheide für - jeder alleine - kann ich reinfallen in das "I am love - love I am", mich wert genug zu fühlen, mich zu trauen, dass ich Liebe bin ohne jemand anderen. Das tut gut! Und genauso genieße ich das gemeinsam erleben mit meiner Vaterseele.

 

Heute wieder viele Wunder, ich nehme sie wahr, freue mich und gehe weiter, ich muss sie nicht festhalten, sie geschehen und sind verinnerlicht: Wolken am Himmel (Einhorn, Drachen), Stein (lachendes Gesicht), Regenbogenfarben im Atelier durch Sonne auf Kristalle.

 

Abends passiert was mit meinem inneren Wert und da ist plötzlich klar, egal, was auf mich zukommt, ich bin Liebe - Liebe bin ich, unumstößlich und unerschütterlich in Liebe ruhend.


Dienstag, den 27.12.2016: Da ist was vollkommen verändert über Nacht. Als ich aufwache, sehe ich meine Einladung zur Trauerfeier (wo noch kein Termin bekannt ist) als Seerosen, die zauberhaft leuchten und ihre Schönheit und ihren Wert mir spiegeln - Seerosen sind für mich Königinnen des Wassers. Ich erkenne in dem Moment den Wert und die Schönheit der Einladung und kann gleichzeitig loslassen, dass die Lebenspartnerin zustimmt, sie zu nehmen.

 

Dann ist ein Brief von ihr mit der Sterbeurkunde im Briefkasten, da schlucke ich .... aber sofort ist wieder da, das ist nur der Körper, die Seele ist lebendiger denn ja, sie ist frei und voller Liebe - sofort bin ich wieder eingehüllt in die uns verbindende Liebe mit Seele Paps, wie ich die Seele jetzt nenne. Und es kommt eine Welle von Mitgefühl für die Lebenspartnerin rüber, die ich so bisher noch nicht gefühlt habe, vorher war meistens Angst da. Sie hat meine Einladung zurückgeschickt und sich darauf gestrichen und geschrieben, dass sie eine eigene hat drucken lassen. Keine negative Reaktion bei mir, nur Mitgefühl. Und wenn die Trauerfeier ohne mich stattfinden würde, wäre selbst das auch o.k., weil ich mich auf das, was jetzt ist, konzentriere und die Seele meines Vaters ist nicht tot, sondern lebendiger denn je.

 

Laufe dann am Starnberger See 2 Std. im eiskalten Wind mit dem Satz "I am love - love I am". Und da ist soviel Sicherheit, jegliche Angst ist gewandelt, wunderbare Wasser-, Berge- (Beleuchtung! und Lichtdreieck Dreieinigkeit über den Bergen) und Himmelsbilder - magenta-gelber Sonnenuntergang und Weihnachtsstern).


Mittwoch, den 28.12.2016: Heute war wieder viel auf und ab zwischen Angst und der Entscheidung - Jetzt reichts's mit der Angst und Heiliger Zorn - keine Nahrungsquelle mehr mit der Angst  zu sein und dann wieder "I am love - love I am" und Beruhigung und wohltuender Aufenthalt/Gespräch im Zauberwald in Sauerlach mit Marie und HansJo. Danach gehe ich meinem starken Bedürfnis nach, zu Rolf und Steffie zu fahren und sie kurz in den Arm zu nehmen und zu reden. Da will sich mein großes Herz noch soviel mehr öffnen im auf Menschen zugehen.

 

Am Abend weiß ich, dass der Druck und mein Ja zu allem in den letzten 8 Leidensjahren die Schubkraft zum Erkennen und für den Durchbruch in die Liebesebenen, wo Seele Paps und auch meine Seele sich jetzt aufhalten, gegeben haben. LEIDEN KANN, WENN ES ANGENOMMEN UND ALS GESCHENK GESEHEN WIR, EINE EXTREME SCHUBKRAFT IN DIE LIEBE HINEIN GEBEN.


Donnerstag, den 29.12.2016:  Die Restängste arbeiten sich raus aus dem Körper, schwitzen und frieren und Herzstiche kurz hintereinander. Gleichzeitig aufladende Zeit am Starnberger See mit Berit und mit Cousine Solveig im Kino mit besonderem Film über eine Künstlerin (Paula Modersohn-Becker) und danach Essen. Wir räumen mit Konventionen auf, erinnern uns an das, was unser Herz möchte.


Freitag, den 30.12.2016:Nachdem wir immer noch nichts vom Termin hören, rufe ich verschiedene Stellen an, erreiche nichts. Kurz darauf bekomme ich Nachricht von Cousine Hannelore, dass der Termin feststeht - der 16.1.

 

Und als auch da die Anspannung abfällt, wird abends klar, dass ich anders Abschied nehmen möchte ...

 

... nicht mit Beileidsbekundungen, schwarzer Kleidung und Trauer.....sondern die Seele ist für mich das wichtigste im Menschen und da ist unendlich viel Freude, wenn ich an die Seele Paps denke, weil da ganz viel Liebe da ist. Das möchte ich mir nicht nehmen lassen und das darf größer werden ...  Ich möchte natürlich den Menschen ehren und die Seele feiern auf meine Weise , wie es zur Stärkung meines jetziges Empfindens wichtig ist, gemeinsam mit Hannelore, die mich all die Jahre unterstützt hat, mit meinem Schmerz umzugehen und die Situation durchzustehen und die an dem Termin nicht kann.

 

Dazu zu stehen wird gegen alle Konventionen sein und ich weiß, ich werde wieder daran wachsen weiter in die Liebe hinein. Ich nehme mir jetzt einfach mal heraus, dass die Nr. 1 in meinem Leben ist:  Mein Wohlgefühl des Menschen Heidi mit der Seele, die weiter und größer in die Liebe hineinwachsen, auch unterstützt von Seele Paps. Endlich geht es darum und nicht mehr um das Klein machen und ständig Zurücknehmen und das Ja zu allem. Ich werde am 16.1. auf Sylt sein - mein Vater hat die Insel auch sehr geliebt - und ich werde an der Trauerfeier von der Ferne aus mit meiner Liebe dabei sein.


Silvester, 31.12.2016: Es ist 2017! Berit und Annette waren da und wir haben gestaltet für das Neue Jahr. Die beiden in gold und silber - die eine etwas Majestätisches und die andere etwas Verspieltes. Ich habe eine große Zeichnung in grün, rosa, blau, gelb, rot mit meinen Herzenswünschen für 2017 gemacht, ganz verspielt und leicht mit Blumen. Es liegt ein Zauber in der Luft, er ist genauso intensiv und noch feiner als die Momente in der Villa Stuck am 11.12. Da ist eine große Freude in mir, 2017 mein Herz zu leben, dass die Liebe immer größer wird, sich ausdehnt und erweitert und auf die Umsetzungen freue ich mich - gemeinsam mit Seele Paps und alleine. Freiheit pur!


Sonntag, 01.01.2017: Heute ist klar, ich schreibe meinem Bruder eine E-Mail mit der Wahrheit über meine geheimen Telefonate mit unserem Vater (er hat ihn vor über 2 Jahren zuletzt gesprochen). Ja, es sind nochmal Ängste da vor seiner Reaktion, als ich sie abgeschickt hatte. Er reagiert unerwartet ruhig, sagt, er habe es geahnt und freut sich, dass ich ihm die Wahrheit gesagt habe.

 

Dafür ist er entsetzt über mein Fernbleiben wollen von der Trauerfeier und über diesen Blogartikel und schießt viele viele Geschosse gegen mich ab. Ich gehe durch alle möglichen körperlichen und emotionalen Achterbahnen nochmal durch. Ich lasse sie geschehen. Weiß nur eins, ich werde diesmal zu mir stehen. Ich fühle mich nicht bereit - noch viel zu verletzt - mit der Lebenspartnerin den Menschen Vater zu verabschieden und ich will ihn anders auf meine Weise verabschieden, dazu bin ich fest entschlossen. Mich begleitet den ganzen Tag das Mantra "I am love - love I am - grounded".


Montag, 02.01.2017:  Heute ist Erstaunliches passiert. Ich hatte so große Freude, dass mein Bruder genau vor dem heute stattfindenden Trauergespräch Pfarrer-Lebenspartnerin mit dem Pfarrer telefoniert hat wegen einer eigenen Rede. Großartiges Timing! ... Die Freude löste plötzlich eine Freude aus, mit der Familiengesellschaft zu sein ...  Ich bat dann die Seele meines Vaters, mir ein Zeichen zu schicken, ob ich vielleicht doch dabei sein soll ... Dann fühlte ich, wie es wäre, wenn ich mich mit seiner Lebenspartnerin wieder super verstehe und dann schon Sylt gebucht hätte und dann könnte ich ihr plötzlich gar keine Antwort mehr geben auf die Frage, warum kommst du nicht zur Trauerfeier.... Dann sehe ich eine alte Frau in einer Apotheke und habe plötzlich soviel Mitgefühl mit der Lebenspartnerin, jegliches Verletzt sein und Angst ist weg, nur Mitgefühl ... Dann fühle ich, wie es ist, meinen großen Bruder bei seiner wichtigen Rede zu stärken und da kommen solche Glücksgefühle auf...

 

Ich habe meine persönliche Ebene verlassen und bin eine Stufe weiter gegangen, in die Liebe. Natürlich laufen gleichzeitig auch noch andere Autobahnen, wie ich sie immer bezeichne, mit mehr oder weniger Beobachten der Geschehnisse und Emotionen darauf. Aber ich kann immer wieder in die "Autobahn" Liebe zurückkehren, wenn ich möchte.

 

So wie es jetzt aussieht, werde ich dabei sein bei der Trauerfeier, der Lebenspartnerin einen Raum in meinem Herzen zur Verfügung stellen, durch den sie vielleicht Trost finden kann und meinen Bruder unterstützen, indem ich einfach da bin als liebender Mensch und liebende Schwester.

 

Meinen Bruder ehren, das habe ich nie wirklich gemacht. ich wollte ihm oft helfen, wollte ihn anders haben, hatte auch Angst vor ihm. Er wollte mich auch immer anders haben, reagierte aggressiv auf mich und so kamen wir wenig zusammen. Jetzt ist die Chance für einen Neuanfang. Meinen Bruder stärken, ihn ehren und anerkennen als großen Bruder, ihn annehmen mit allem, wie er ist.

 

….. Ab diesem Moment der Entscheidung, bei der Trauerfeier dabei zu sein, bin ich durchströmt von Liebe und Frieden und ganz ruhig den ganzen Tag über...


Dienstag, 03.01.2017: Es ist noch viel klarer und eine geerdete Entscheidung, dass ich dabei bin bei dem, wie hier Abschied genommen wird mit meinem inneren Schatz, den ich die letzten Wochen erleben durfte. Auch die Verbindung mit der Seele von meinem Vater wird geerdeter, es geht jetzt in die gemeinsame Umsetzung mit soviel spürbarer Liebe.


Mittwoch, 04.01.2017:

"Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt... Glaubt nicht weil ich gestorben, dass wir uns ferne sind, es grüßt Euch meine Seele als Hauch im Abendwind... Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh, send ich als Stern am Himmel Euch meine Grüße zu."

 

Bin sehr berührt von diesem Text  auf der Traueranzeige, die meines Vater's Lebenspartnerin hat drucken lassen. Ich habe sie heute erhalten mit einer Einladung für das Zusammensein nach der Trauerfeier. Ein Schritt auf mich zu. Ich bin sehr erleichtert und froh!

 

Als ich das Bild von meinem Vater auf der Traueranzeige sehe, ist keine Traurigkeit da, ganz im Gegenteil - mein Herz wird weit und da strömt ganz viel Liebe in mein Herz und ich bin umgeben, umhüllt von Liebe, als ich das Bild ansehe und den Text lese.


Donnerstag, 05.01.2017: Nach der gestrigen Post war ich heute bereit, einen Brief an die Lebenspartnerin zu schreiben.

 

Liebe ..., danke für die wirklich sehr schöne und stimmige Trauerkarte. Ich habe meine Karten auch verschickt ... Mit meinem Vater 8 Jahre eingeschränktes Sehen, vor 3 Jahren zuletzt Sehen, vor zwei Jahren der Brief vom Rechtsanwalt mit dem Kontaktverbot. Keine Anrufe von Dir, wenn er im Krankenhaus war + Auflegen von Deiner Seite, wenn ich anrief. Das machte mich sehr hilflos und ängstlich und ich habe viele Tränen geweint deswegen. Aber ich musste die Situation so annehmen, weil jedes Mal, wenn ich mich aufgelehnt habe, er ins Krankenhaus musste... Ich wollte erst nicht zur Trauerfeier kommen, weil ich einfach noch zu verletzt war von dem, wie das all die Jahre war und ich wollte jedenfalls meinen geliebten Papi mit jemanden verabschieden, der mich im Schmerz unterstützt hat all die Jahre und das war Hannelore. Ich werde aber nun doch dabei sein ... Ich habe meinen Vater, auch wenn das extrem schmerzhaft für mich war, 8 Jahre verabschieden können, du hattest nicht diese Zeit, du trauerst jetzt, ich habe 8 Jahre getrauert. Ich habe inzwischen innerlich Frieden mit Dir geschlossen ... Du hast ihn gepflegt und dafür möchte ich Dir nochmal sehr danken ... Er hat mir immer wieder versichert, dass er dich liebt. Ich habe Dir einen Raum in meinem Herzen eingeräumt und stütze Dich innerlich an der Trauerfeier... In den kurzen Telefonaten in der Dialyse haben mein Vater und ich uns gesagt, wie lieb wir uns haben und da wurde der Grundstein für die jetzige Beziehung von Seele zu Seele gelegt. Somit war die Situation auch wieder ein riesen Geschenk. Für mich ist seine Seele lebendiger denn je, ich kann jederzeit mit ihr Kontakt haben, denn ich fühle die Seele in meinem Herzen, brauch nur an die Seele zu denken. Ich habe die Seele beim Übergang begleitet und tue das noch auf ihrem jetzigen Weg und die Seele ist auch für mich da in Umsetzung und Begleitung im Alltag. Und genauso für Dich, sie hat jetzt nur eine andere Form, der Körper ist gestorben, die Seele nicht ... Ich würde Dich gerne nächste Woche auf einen Kaffee treffen – einfach - um Dich vor der Trauerfeier kurz in den Arm zu nehmen. Kannst Du Dir das vorstellen? Liebe Grüße 


Dreikönig, Freitag 06.01.2017 bis Sonntag 08.01.2017: Nochmal so richtig von Panik erfasst. Ich fühle das als Angst- und Panikfeld, in das ich, wie mit einer Spritze, den ganzen Samstag reine Liebe infiltriere mit den Worten direkt in die Angst hinein "May you be blessed with pure love".

 

Zusätzlich spreche ich mit der Angst: "Liebe Angst, du hast mich so lange begleitet und gehörtest so sehr zu meinem Leben, dass du ein Teil von mir warst. Ich nehm dich in den Arm. Lass uns was Neues probieren, nämlich unerschütterlich in der Liebe zu bleiben. Lass dich wandeln. Lass uns ein anderer Mensch werden. Ich habe mich dafür entschieden, nehm dich in den Arm, du wirst erfüllt von reiner Liebe und das wird wunderbar neu sein für dich, denn du verschmilzt mit der reinen Liebe. Wag den Sprung, liebe Angst."

 

Weitherin entscheide ich mich, kein Spielball mehr für Angriffe zu sein, sondern dieselben zurück zum Absender mit ganz viel Liebe zu schicken.

 

Das alles hat sehr wohl seine Wirkung:  Am Sonntag taucht die Frage in mir auf: Warum ist da eigentlich Angst? Die brauche ich nicht zu haben. Ich hab alles getan, bin über viele Grenzen gegangen und kann es jetzt einfach laufen lassen für die göttliche Lösung zum Höchsten Wohle aller. Erleichterung und ich kann endlich den Wert meiner Arbeit sehen, die Herzbewusstseinsarbeit seit 1994, die sich in der Anwendung zeigt, im Erbarmen, Verzeihen, in der Gnade, in der Güte.


Montag, 09.01.2017: Kann sehr in mir ruhen heute, bis ich zur Arbeit komme.

 

Da fühle ich nochmal das normale Gefühl ohne die Seelenverbindung, das Menschen haben, wenn jemand gestorben ist. Es fühlt sich endgültig, schwer, hoffnungslos an, wie eine Tür, die zugegangen ist. Kein Kontakt mehr zur Seele, nur Trauer. Es ist so schade, dass die Menschen glauben, dass es nur diese "Autobahn" gibt, dass kein Kontakt mehr möglich ist, da wäre noch soviel möglich und die Erfahrung von anderen "Autobahnen": 

 

Eine weitere "Autobahn" könnte sein: Alles, was du jemals sagen wolltest, kannst du der Seele sagen. Alles, was du bereust, kannst du sagen. Alles, was dir gestunken hat, kannst du sagen. Du kannst verzeihen und Verzeihung erfahren. Das geht alles. Und vor allem kannst du die Liebe teilen mit der anderen Seele.

 

Für mich ist ganz normal, dass ich schon ganz oft hier als Mensch geboren war auf der Erde, viel in England und Irland und Schottland gelebt habe, sehr oft Mutter mit vielen Kindern war, viel gekämpft habe auch oft als Ritter, oft Opfer war, aber auch Täter, viele Leben gemalt habe. Männlich oder weiblich - die Seele ist nichts der beiden, weder männlich noch weiblich. Gleichgeschlechtliche Partnerschaft ist für mich natürlich, da die ungeschlechtlichen Seelen sich finden. Auch, wenn ich das nie gelebt habe.

 

Was für mich zählt, ist, die reine Seele, die reine Liebe im anderen anzusehen.

 

Erinner dich - du bist reine Liebe!

 

Zwischen den einzelnen Leben war ich in verschiedenen Welten unterwegs, bis die Seele wieder die Entscheidung traf, auf der Erde zu inkarnieren. Dann guckte ich, was möchte ich erleben und fühlen. Und das erlebte ich dann. Der Schleier des Vergessens ist ganz schön dick, aber für mich ist er seit 1994 in diesem Leben dazu da, gelüftet zu werden und das, was hinter allem steht, immer mehr zu sein und zu leben im Alltag - nämlich die LIEBE. Dafür braucht es keine Religionen ...

 

es braucht HerzBewusstseinsArbeit .....

 

... es braucht den Willen zur Innenschau/ Selbstreflektion - bei sich zu gucken, wo bewerte ich mich und andere? - mich selbst zu lieben mit allem, was ist und passiert, jegliche Emotionen - was sich mir im Außen zeigt, was hat es mit mir zu tun? ....usw. und die Auflösung von alten Mustern und Blockaden.


Dienstag, 10.01.2017: Heute war ich sowas von unterstützt von Seele Paps im Standesamt - ich durfte soviel Herzensfreude in das gesamte Gebäude und zu den Menschen, mit denen ich zu tun hatte, geben - gemeinsam mit Seele Paps. Es war, als wenn sich unsere Seelenherzensfreude gemeinsam potenziert hat ... Zwischendrin kam der Gedanke, du kannst doch nicht so freudig sein, es geht doch um den Tod, aber es war die Freude als Zustand präsent.

 

Habe dann noch meine Wartemarke von einem anderen Bereich, die ich dann nicht mehr brauchte, in den Wartebereich gebracht und gerufen, wer möchte die Nummer 206? Die Menschen dort warten baff und konnten gar nichts sagen vor Erstaunen und erst wollte sie gar keiner nehmen, dann doch eine Frau, die immer noch so erstaunt war, dass sie gar nicht danke sagen konnte.

 

Ich erinnere mich, als ich letzten Sommer mit Jacqueline 3 Geldscheine wunderbar verpackt hatte und in der Fussgängerzone einfach so verschenkt habe... Die Reaktionen waren unteschiedlich - eine Frau ist weggerannt und hat uns hinterhergerufen "Lassen Sie mich bloß in Ruh", die anderen sind aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen ... Mir kam auch der Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" in den Sinn, wo Amélie ihre Herzphantasien umsetzt und den Menschen Zauberhaftes beschert.

 

Das Ganze heute war eine tolle Erfahrung. Es war wie ein Aufheben der Gesetze, was passierte ...  weil von Trauer keine Spur war .... nur ansteckende, sprudelnde pure LEBENSFREUDE aus dem Herzen, die so ein Amt und die Menschen darin dringend benötigen.


Mittwoch, den 11.01.2017: Heute wieder mit Elis am Telefon und da durfte viel gehen. Es durfte auch wieder etwas aufgelöst werden, was meine Ängste noch weiter ausgelöst hatte.

 

Ich durfte fühlen, wie meines Vater's Seele hinter mir steht und mein ganzes Rückgrad erwärmt und mein Herz sich öffnet.

 

Die Seele von meinem Vater sagt: "Weißt du, meine liebe Tochter, es ist wunderschön und leicht, wo ich jetzt bin. Wir sind unendlich in Liebe verbunden. Dein Herz darf bluten - die Trauer darf sein. Egal wo du dich befindest, ich bin immer in deinem Herzen. Ich werde auf dich blicken, in Verbindung mit dem Herzen bei dir sein, ich lieb dich unendlich." ... Sturzbäche an Tränen folgen. Die Tränen sind Freudentränen, dass es der Seele so gut geht und dass wir dieses teilen können.

 

Elis sagte noch zu meinem Brief an die Lebenspartnerin: Sehr offen, mutig, toll, Freude, auf den Punkt, aus dem Herzen. Bei dem Brief ging es um mich, dass ich ihn schreibe, nicht um das Ergebnis.

 

Bei der Trauerfeier wird Freude, Glück, Liebe, und Ehren und Verabschieden des Menschen und Körpers da sein.


Donnerstag, den 12.01.2017: Wie frei fühle ich mich heute, nachdem gestern der Brocken, der die Angst produziert hatte, aufgelöst werden durfte. Übersprudelnde Freude ist heute ein Zustand - Freude ohne Gründe. Und ich muss die Lebenspartnerin nicht vor der Trauerfeier treffen, ich kann den Gedanken gehen lassen. Ich musste es mir im Brief von der Seele schreiben und anbieten und jetzt ist es nicht mehr wichtig.


Freitag, den 13.01.2017: Abends viel Schwere beim Gedanken an die Trauerfeier. Ich fühle diese Schwere als Zustand durch. Du kannst ein Gefühl als Zustand fühlen, dann bist du dieser Zustand voll und ganz und gleichzeitig bist du Beobachter, der es sich nur ansieht.


Samstag, den 14.01.2017: Ina fragt mich heute nach dem Unterschied zwischen dem Tod meiner Mutter und meines Vaters.

 

Bei meiner Mutter vor 12 Jahren

  • war da als erste Autobahn viel Schwere, die Seele hatte es nach dem Tod des Körpers nicht so einfach, Sorge und Hitze waren Themen, es war da viel Trauer in mir als eine "Autobahn". Erst Monate später nahm ich Erleichterung bei der Seele wahr, ich träumte dann immer, dass sie mir durch ein Fenster lächelnd zuwinkt.
  • 2 Wochen vor ihrem Tod, lag ich neben ihr im Bett. Sie war immer wieder da und wieder weg. Wenn die Seele weg war, dann nahm sie mich mit ins Licht und ich fühlte sehr viel Liebe als zweite "Autobahn".

Heute geht sie ihrer Wege, wie mir Elis mal sagte, sie ist nicht mehr nah bei uns als Familie.

 

Bei meinem Vater gibt es drei "Autobahnen":

  • Die erste ist Freude, Liebe, Glück, Freiheit, Weite der Seele, ohne Schmerz, sich ständig ausdehnend, mit der ich mich verbinden kann. Die Kommunikation läuft über das Herz und über Gedanken.
  • Die zweite ist die Angst vor der Lebenspartnerin gewesen; gleichzeitig macht mich die Auflösung der Angst immer stärker
  • Die dritte ist die Trauer um den Menschen, Trauer wegen Erinnerungen etc.

Inzwischen kann ich wählen, in welcher Autobahn ich verweile. Autobahn 2 und 3 tauchen unvermittelt auf und ich kehre immer wieder zur ersten Autobahn zurück.


Sonntag, den 15.01.2017:  Heute früh kamen noch Infos, mit welcher Unterstützung ich morgen hingehe: Eingebettet in meine geistigen lichtvollen und liebevollen Helfer, im Rückgrat Seele Paps, meine Seele/Herz spricht, und ich segne jeden und alles, was mir begegnet innerlich mit den Worten „Magst du gesegnet sein mit reiner Liebe“. Das fühlt sich super an, egal was auf mich zukommt, werde ich so damit umgehen können und mögliche Angriffe zusätzlich demjenigen zurückgeben mit Segen.


Montag, den 16.01.2017, Tag der Trauerfeier: Die Trauerfeier war extrem anstrengend und auch gut, weil kurze Kontakte mit der Lebenspartnerin meines Vaters möglich wurden. Mein Bruder und ich haben Hand in Hand gearbeitet. Mein Bruder hat eine kurze Rede gehalten in der Kirche und besonders der Lebensgefährtin gedankt und am Schluss gesagt, unser Vater hätte sich sicher gewünscht, dass nichts Böses bleibt. Dankbarkeit und Frieden war unser Hauptfokus. Ich bin vor der Kirche auf sie zugegangen und habe ihr die Hand gegeben und da war Mitgefühl auf beiden Seiten. Im Gasthaus habe ich sie noch kurz in den Arm genommen und ihr gesagt, wenn ich von meiner Reise zurück bin, dass wir dann einen Termin ausmachen, um weiteres zu besprechen. Sie antwortete mit, ja ruf mich an. Mein Bruder und ich können wirklich zufrieden sein, diese Friedensanstrengungen und -bemühungen mit allen Unterstützern mit Erfolg und Resonanz geschafft zu haben trotz unserer vorherigen Position.


Dienstag, den 17.01.2017: Erkenne heute, dass Aggression, wenn sie auf mich zukommt, ein unterschwelliger Zustand des anderen ist, was nicht unbedingt was mit mir zu tun haben muss, wenn ein Angriff kommt. Irgendwas von mir löst dann die Aggression aus, ist sozusagen ein Triggerpunkt für das, was eh unterschwellig immer da ist.


Mittwoch, den 18.01.2017: Die 35 Tage zwischen Sterbetag und Trauerfeier nur mit der Seele waren meist überwältigend liebevoll, intensiv, wunderschön - eine heilige Zeit. Die Trauerfeier war für mich von heute aus gesehen ein Durchbruch durch ganz viel Grenzen in was Neues:

  • Mein Fokus ist jetzt wie ein Brennglas im Herz, nicht mehr das überschüttet sein mit Liebe, da war ich wohl auch eher dort als hier. Dieser Fokus im Herz ist MEHR HIER AUF DER ERDE ALS DORT, wo die Seele von meinem Vater jetzt ist, was ja gut ist für ein Leben hier auf der Erde.
  • In viel mehr Gelassenheit -weniger Schwitzen, Selbstsicherheit und Ruhe und werde sichtbarer
  • Der Schmerz des den Menschen nicht mehr sehen/sprechen Könnens wird fühlbarer und gleichzeitig kann ich relativ schnell wieder zum Beobachter des Schmerzes werden, weil ich vorher eben diese Intensität mit der Seele erlebt habe.

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Heute Fahrt nach Sylt - 10 Stunden - durch zauberhafte Puderzuckerlandschaft wie im Märchen. Ich bin sehr ruhig, vor der Abreise alles gelassen erledigt seit 3 Uhr früh.

 

Als ich am Bahnhof auf der Insel ankomme, werde ich diesmal wie nie zuvor von einer wunderbaren Salzluft empfangen, in der sich meine Seele und mein Körper badet wie in einer rieisgen Saline. Das Appartment "Glück Auf" empfängt mich mit ungewöhnlicher Raumaufteilung, das Gehirn darf sich an was Neues gewöhnen.....

 

an GLÜCK & UNERSCHÜTTERLICHKEIT

 


Feedback zum Blogartikel:

 

"Liebe Heidi, Ich finde deine Geschichte wunderbar, so wahrhaftig, emotional ausdrucksvoll und voller Liebe. Durch welche Prozesse du da gegangen bist und am Schluß deinen „inneren Mann“ empfangen hast, wau, einfach wundervoll und das in dieser kurzen Zeit. Das Kind in dir ist „erwachsen“ geworden, kann sich der Welt zeigen mit allem was sie kann und sie muß sich nicht mehr hinter der Angst verstecken,  die, so wie du schreibst, ja immer wieder in den Arm genommen werden kann und liebevoll wahrgenommen werden darf, aber keine Kraft bekommt, dominant zu bleiben. Welch ein großes Weihnachtsgeschenk!!!!!!!!!!!!!!! Wonderful!!! In tiefer Berührung und Dankbarkeit  Elis"

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"Zuerst einmal möchte ich Dir mein Mitgefühl für die Transformation Deines Vaters zum Ausdruck bringen. Herzliches Beileid - sagt man normalerweise, aber mir schwant, dass der Satz das Leid eher vergrössert als verkleinert, deshalb lasse ich es einfach beim Mitgefühl ... Wobei Du Dich weder vor dem Leid noch vor der Angst fürchtest. Ich möchte Dir dafür danken, dass ich den Blog lesen durfte, und so viele Sterne und kleine und große Wunder darin aufblitzen sehen durfte. Es ist toll, wie mutig und offensiv Du mit dieser wichtigen Phase Deines Lebens (und Eurer Leben) umgehst, wie aufmerksam Du sie durchlebst und mit welcher Kraft Du es schaffst, die normalen „Störfrequenzen“ des menschlichen Selbstes herauszufiltern und Deine feinen Antennen auf vollem Empfang und auf voller Sendung zu halten. Das ist wunderschön und inspirierend, danke ...    Du bist so viel mehr, und die Verwandlung Deines Vaters hat Dich weiter vergrössert. Dieser Vorgang ist noch aktiv, und ich bin gespannt, was Du noch alles zu berichten haben wirst." Andreas

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"Liebe Heidi, ich bin tief berührt von Deinen Zeilen über das Erleben mit Deinem Vater. Von Herzen sende ich Dir mein Mitgefühl, gleichzeitig freue ich mich für Dich, dass Du diesen Weg so schreiben kannst, Euch beide in ein verbindendes Licht rücken kannst und so mit Liebe erfüllt bist.  Es sind wunderbare Bilder von dem Himmel, wie nur DU ihn in diesen Stunden sehen konntest. Innig und schön.  Ich umarme Dich mit Hernzenswärme, Licht und Liebe  Ich denke an Dich. Deine Gertrud"

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"Liebe Heidi! Ich drück dich von Herzen. Du starke so weise und in Liebe aufgehende Frau Tochter Künstlerin Priesterin Zauberfee. Möge dein gesamtes Feld Licht und liebesdurchflutet sein. frische klare Luft und Kristallklare Wasserkristalle Dich durchströmen. Möge Dein Vater weiterhin so lichtvoll aufsteigen und die höchsten Engelwesen ihn begleiten.... Danke fürs Teilen Deiner Weihnachtsgeschichte ..... von Herzen Birgit"

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"Dear Heidi, I just finished reading your posting/diary of your experience. It was just Beautiful!!! Your friend is indeed correct, when he says that you grieved lifetimes in such a short period of time. Your willingness to keep your heart open facilitated the healing for both you and your father. I know that this will end up healing many including your father's life partner and the relationship moving forward. Your experience is an excellent way of seeing the power of love, surrender and trust coming together so that you can be in a balance energy. Your moving forward in a balanced interdependent way will open up so many possibilities. Thank you for all the work that you are doing!!! The pictures were amazing too!! Blessings Be and have a happy, healthy, abundant and free New Year!! And A Merry Holiday too! My Father was a Glenn Miller fan too and a World War 2 veteran. Perhaps, the afterlife is one beautiful dance. We are now learning to dance here in this life with an open heart interdependently in an integrated oneness for the benefit of all! And so it is! Bis Bald" Christina Décalé-Colbri auf Facebook

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"Liebe HEIDI .... was kann ich sagen .... so unerwartet die Nachricht vom Tod deines Vaters, umso schöner in deinem Blog zu lesen, wieviel Positives sich trotz der Trauer, befreiend, bewegend, lösend sich daraus ergeben hat .... Ich sende Dir große Umarmungen und den Wunsch weiterhin diese Stärke und Kraft in deinem Herzen zu tragen und damit vieles neues und schönes in 2017 in Bewegung zu setzen!! Ganz liebe Grüße und Drücker." Vanessa

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"Hallo Heidi, mein ganz herzliches Beileid zum Tod Deines Vaters. Das ist tatsaechlich ein ganz anderes Weihnachten. Danke, dass Du den Link geschickt hast, so konnte ich es mir sehr gut vorstellen. ......Liebe Gruesse von Nine"

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"Liebe Heidi, erst jetzt lese ich deine Mail und bin beeindruckt von deiner Weihnachtsgeschichte. Der Tod deines Vaters tut mir sehr leid, weiß aber auch, dass er in dir durch seine Seele, die so lebendig ist und bleibt, für immer bei dir bleibt. (Hier wollte ich noch was dazu sagen: Wenn ich mit meiner Vaterseele ausmache, dass wir gemeinsam was tun, dann geht natürlich auch was von seiner Lebendigkeit auf mich über und von meiner Lebendigkeit auf ihn und er ist bei mir und ich mit ihm gemeinsam. Dennoch ist es auch wichtig, ihn immer wieder seinen Weg gehen zu lassen und durch ein Zeichen ihm mitzuteilen, dass wieder jeder für sich ist. Er darf ja auch seine weiteren Schritte gehen. So machen es die Indianer auch, s. unter 25.12.2016 beschrieben.) ...... Vielen Dank für deine Geschichte, die mich wirklich berührt! Herzlichst Deine Freundin Gabi"


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Kommentare: 1
  • #1

    Karl (Samstag, 31 Dezember 2016 17:26)

    Liebe Heidi,
    das ist alles sehr berührend, was und wie Du diese Zeit erlebst und gestaltest. Mit dem Tod meines Vaters (vor 3 Jahren) ist mein Verhältnis offener und liebevoller geworden als zu Lebzeiten. Seine Gegenwart ist wie ein zwischenzeitliches Aufblitzen, das ich meistens so beantworte, dass ich mich freue und dankbar bin, ihm aber ansonsten alles Gute für seine Reise wünsche. Für 2017 wünsche ich Dir liebevolle Annahme all dessen, was Dir begegnet, Frieden und Versöhnung, von Augenblick zu Augenblick, mehr und mehr im Hier/Jetzt, Vergangenheit und Zukunft vergegenwärtigt im 'Iam the light - the light I am'. Gute Reise, Karl.